Neumann setzt neue Impulse für Gründau

Bei der Podiumsdiskussion von WindJammer e.V. am letzten Montag konnte der Bürgermeisterkandidat Florian Neumann neue Impulse für eine zukunftsfähige Energiepolitik in Gründau setzen....

…. Neben den 5 geplanten Windkraftanlagen am Hammelsberg ging es an diesem Tag auch um den generellen Umgang mit erneuerbaren Energien. „Ohne zu wissen, welche gefahren von den geplanten Anlagen für Mensch, Tier und Natur ausgehen, kann ich dem Bau der 5 WKA am Hammelsberg nicht zustimmen“, so Neumann. Aus diesem Grund setzte sich der SPD-Bürgermeisterkandidat für einen Antrag zum Infraschallgutachten ein. Dieser Antrag wurde von allen Fraktionen, der SPD, der CDU und der FWG unterzeichnet. „Dies war ein wichtiger Schritt und das richtige Signal“, sagte Neumann.
Doch wie soll die Energiepolitik in Gründau zukünftig gestaltet werden?
Hier brachte Neumann wichtige Impulse ein, welche er in seiner Amtszeit umsetzen werde.
Die gemeindlichen Einrichtungen müssen auf Photovoltaik-Tauglichkeit überprüft werden. Bei positivem Abschneiden müssen die Dächer umgerüstet werden. Private Haushalte müssen beim Stromsparen finanziell unterstützt werden. Bei der ganzen Diskussion pro oder contra Windkraft darf die Basis nicht aus den Augen gelassen werden. Auf der suche nach neuen Energiequellen muss der Verbrauch weiterhin reduziert werden.
Hier wird Neumann die Fördergelder vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beantragen und über ein eigenes Förderprogramm der Gemeinde Gründau das Geld an die Haushalte weiterleiten. Sei es für die Beschaffung neuer Elektrogeräte, bei der Umstellung auf Solarenergie, oder das zukünftige Heizen durch Erdwärme.
Ein wichtiger Punkt war die Prüfung der Kompostierungsanlage. Die Firma Veolia Deutschland betreibt in Essenheim eine Kompostierungsanlage, welche zur Energie- und Wärmegewinnung genutzt wird. Neumann will mit Veolia und dem Main-Kinzig-Kreis in Kontakt treten, um eine mögliche Umrüstung in Gründau zu erwirken. Diese Umrüstung beinhaltet gleichzeitig eine Einhausung, mit der wir der Fliegenplage und der Geruchsbelästigung entgegen wirken.
„Ziel muss es sein, das sich Gründau durch die Gewinnung neuer Energiequellen und der gleichzeitigen Reduzierung an Stromverbrauch zukünftig selbst versorgt“, so Neumann abschließend.